Biographie
Georgina von Benza

Die in Karpat-Ukraine geborene ungarische Sopranistin Georgina von Benza erhielt ihre musikalische Ausbildung an der ukrainischen Nationalen Musikakademie Peter Tschaikowski in Kiew und an der ungarischen Nationalen Musikakademie Franz Liszt in Budapest. Ihre erste Engagements waren am Musiktheater Gelsenkirchen und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Anschließend wurde sie als festes Ensemble-Mitglied der Bayerischen Staatsoper München engagiert. Seit 1998 ist sie freischaffende Künstlerin.

Georgina von Benza erhielt zahlreiche Preise bei internationalen Gesangswettbewerben. Sie gewann den Robert Schumann Wettbewerb in Zwickau, den Mozart Preis beim Belvedere Wettbewerb in Wien sowie den 2. Preis bei Mozart Wettbewerb in Salzburg und einen Sonderpreis von Giulietta Simionato beim Erkel-Kodaly Wettbewerb in Budapest.

Ihr Repertoire umfasst führende Rollen im Lirico-Spinto-Fach (1993 begann sie ihr Lirico-spinto Repertoire mit Renata Scotto in New York und Italien zu erarbeiten). Neben Oper umfasst ihr künstlerisches Spektrum auch den Bereich des klassischen und romantischen Liedes. Ihre Vielseitigkeit beweist sich aber auch vor allem darin, dass sie diese Partien in deutscher, italienischer, englischer, russischer und französischer Sprache singt.

Georgina von Benza gastiert regelmäßig an bedeutenden Bühnen im In- und Ausland, unter anderem bisher in Deutschland, Österreich, Irland, Ungarn, Holland, Frankreich, Finnland, Schweiz, Italien, Spanien, sowie an der Opera Capetown in Südafrika, am Caruso Teatro Amazonas in Manaus in Brasilien (G.Puccini Tosca) in Zusammenarbeit mit Teatro Colon in Buenos Aires in Argentinien. Die zuletzt gesungenen Vorstellungen waren die Aida in Teatro dell'Opera Rom, Madam Butterfly und die Abigaille (Nabucco) an der Deutschen Oper Berlin, Tosca beim Bartok-Puccini Opera Festival in Miskolc in Ungarn, die Abigaille in Hannover und Mannheim, ein TV Konzert mit dem Bayerischen Rundfunkorchester sowie eine Tournee in Spanien mit Verdis „Requiem“ unter der Leitung von Mstislav Rostropovich. 2001-2002 brachte sie eine Tournee nach Japan, im September 2003 gastierte sie in Peking mit Aida in der weltgrößten Openair Produktion. Diese Partie sang sie in 2004 an der Opera City Hall in Tokyo. Im Jahre 2005 konnte man sie beim Baltic Opera Festival in Riga als Aida erleben. Im Dezember 2004 erschien ihre CD mit Orchesterliedern von Richard Strauss mit dem RSO Saarbrücken. In 2006 gab sie Nabuccos Abigaille in der Rudolf Oetker Halle Bielefeld. Im September 2007 sang sie Abigaille in Verdis Nabucco in Staatsoper Budapest und Puccinis Tosca (DVD Aufnahme). Im Jahre 2007 sang sie Elisabetta in einer neuen Produktion in Verdis Don Carlos in Staatstheater Nürnberg. In 2008 ist eine neue Puccini Arien CD und die Tosca DVD erschienen. In Dezember 2008 sang sie Madam Butterfly in State Opera Lviv und in Bukarest wo sie die dann Salome in Massenet Herodiade in einer live Übertragung vom Funkhaus am 16 Januar 2009 mit grosser Erfolg gesungen hat. Es folgten das Opera Festival „Peter Dvorsky“ in Jaromerice, in 2010 Gastvorstellungen und Operngala in Lviv zum 110 Jahrestag, sowie Engangements in Opernhaus Bratislava, in 2011 die „Tosca“ Produktion in Lviv, eine tournee in China, 2013 an der Budapester Staatsoper die Don Carlos-Produktion, wo sie die Elisabetta sang.

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